Harrys liabste Hüttn in meinem liabsten Burgenland

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Harry & me on Tour – sula

Get togehter

Sonntag später Nachmittag….heiß ist es jetzt gott sei Dank nicht mehr, Check-in im Thermenhof Derdak. Das zentral gelegene Hotel in Lutzmannsburg ist die ideale Unterkunft für die nächsten 2

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Drehtage für die ORF TV Produktion „Harrys liabste Hüttn“.  Gerade mal angekommen fällt mir schon die beste Regisseurin des ORF (für mich persönlich natürlich vom ganzen Universum) Lisa Braune um den Hals. Endlich sehen wir uns wieder und natürlich gehört sowas natürlich ein bisschen gefeiert – und sowas macht man natürlich gleich ums Eck, nämlich in der Lutschburger Stub´n.

IMG_1028Die Besitzer, Daniel und Sandra, freuen sich auch, dass wir kommen. IMG_1025

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Lisa erzählt mir, dass hier auch schon mal eine Folge gedreht wurde – und dass es hier die weltbesten Grammelpogatscherl gibt. Pogatscherl gibt’s zwar heute nicht, dafür eine reichhaltige Karte.  Da ich schon immer so ein „Extrawiaschtl“ war und bin, IMG_1030

Da entscheide ich global für uns alle und bestell eine Platte, wo von allem a bissl was oben ist, zum durchkosten halt.

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Gestärkt für den nächsten Tag schmeißen wir uns ins Bett. Weil der, der vor die Linse will, braucht genügend Schlaf.

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Harry ist erst in der Nachtangekommen und daher seh ich ihn erst am nächsten Tag beim Frühstück.

Die Drehtage

Morgens, um 7.30 Uhr treffen wir uns bereits zum frühstücken und besprechen. Alle sitzen schon beim Tisch, Lisa, Kameramann Alex, Tonmann Isi(dor) und ich. Nur einer fehlt.

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Aber es dauert nicht lange. Und ob er es bereits gerochen hätte, dass wir ihm schon einen Kaffee einschenken, biegt er um die Kurve. Harry der Wanderer Prünster.

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Bereits im sportlichen Outift gibt’s noch ein paar gesunde Sachen zum Essen. Auf geht’s….pack mas. Die Reise beginnt und wir fahren gemeinsam mit Dagmar Habeler,

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Geschäftsführerin des Tourismusverband Blaufränkisch Mittelburgenland, zum Mittelpunktstein nach Unterpullendorf.

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Dort werden die ersten Szenen gedreht und schon kommt unser erstes Fortbewegungsmittel. Die Segways. Günther Glöckl kommt mit seinem Team pünktlich zum Drehort.

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Respekt habe ich auf alle Fälle vor diesen Dingern, aber Günther führt mich richtig in diese Materie ein, und daher können wir schnell los düsen. Die Region mit dem Segway zu erkunden hat schon was. Zirka 2,5 h kann man mit den Dingern die Welt, naja nicht die ganze, aber ein kleines Stückerl davon, erkunden.

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Ohne Treten und Schwitzen geht’s mitten durch die schönen Weinberge nach Frankenau in die Csarda.

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Viele Gäste und Freunde von Sonja und Peter Leidl haben sich extra viel Zeit genommen um beim Dreh dabei zu sein. Die Stimmung passt – und die Szenen sind daher auch schnell im Kasten. Natürlich wollen die Zuschauer ja auch sehen, was Sonja so gutes alles kocht – und wir wollens dann natürlich auch kosten. Was für ein Glück, dass gerade Schwammerlzeit ist und somit serviert uns Sonja eine kleine Auswahl ihrer Schmankerl.

***RAHMSUPPE MIT STEINPILZEN DAZU STERZ***

***GERÖSTETE EIERSCHWAMMERL MIT EI***

***CREME-EIERSCHWAMMERL MIT PETERSILKARTOFFELN***

Und und und und und…vieles mehr. IMG_0716

Peter ist der Mann, der für den guten Tropfen in der Csarda verantwortlich ist. Er hat eine sagenhafte Auswahl an Weinen.

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Dennoch sind wir froh, dass wir nicht alles austrinken müssen und machen uns schon auf den Weg zur nächsten Location. Nachdem wir uns mit Harry in dieser Folge immer mit etwas anderem weiterbewegen, stehen jetzt schon die Oldtimer Traktoren für uns bereit. Günther Plöchl ist extra mit seinen Freunden gekommen, um uns zu seinem Heurigen zu chauffieren.

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Dass ich ein kleines „Extrawiaschtl“ bin, haben wir ja schon vorher besprochen und daher muss ich mich direkt auf einen Traktor schmeißen. Dagmar war der gleichen Ansicht, dass wir noch junge Hupfer sind und noch nicht mit dem Oldtimerbeiwagerl fahren müssen.

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Gescheiter wärs gewesen, dann hätten wir uns den MEGA Sonnenbrand wahrscheinlich erspart.

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Wuascht. Es hat sich ausgezahlt. Für dieses Erlebnis haben wir gerne ein bisschen Indianerröte in Kauf genommen. Der Kärntner Kamermann Alex hat auch a bissal braun werden wollen und hat sich auch entschlossen, ein Stückerl direkt auf dem Traktor mitzufahren.

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Mit der ganzen Oldtimer Traktor Crew im Schlepptau ist der Buschenschanken von Günther schnell gefüllt. Zum Glück werden wir sofort mit kühlen Getränken versorgt und nach einer gaaaanz kurzen Pause wird weiter gedreht.

IMG_0698 Nachdem alles aufgenommen ist,IMG_0699

hats Günther auch schon wieder eilig. Günther ist total engagiert und hat die Befürchtung, dass wir ihm verdursten könnten. Daher nimmt er uns gleich mit zum beliebten „Blue Monday „in Lutzmannsburg. Wir lassen uns erklären, dass dieser Tag jener ist, der der letzte Tag des legendären Rotweinfestivals ist. Daher sehen wir uns gezwungen, nachdem Günther den Heurigen wieder schließen muss, einen „Sprung“ mit auf den Dorfanger zu gehen.

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Wahnsinnn was sich da so alles abspielt. Unglaublich viele Leute, unglaublich viele Hütten, unglaublich viele Rotweine….Super Stimmung, und Gott sei Dank ist es bereits so finster, dass die Kamera keine Bilder mehr machen will 🙂 Wir waren alle PÜNKTLICH in unseren Betten und daher wars eine Leichtigkeit am nächsten Morgen gemeinsam um 7.30 Uhr beim Frühstück zu sitzen. Ok….für alle wars nicht leicht, denn der ein oder andere Einheimische hatte es sicher nicht so leicht pünktlich ins Betterl zu gehen. Heute stehen die Quads auf dem Programm.

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Unser letztes Vehikel, das uns nach Oberpullendorf bringen soll. Die Stimmung am Set ist bestens, bei uns halt, denn die Monsterquads machen ein paar Probleme. Nach dem alles behoben ist machen wir uns auf den Weg. IMG_0718

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Lediglich Harry war´s erlaubt nach einer kleinen Diskussion, selbst zu fahren. Bissal enttäuscht sind Dagmar und ich schon, denn wir durften nicht selber mit den Geräten fahren. Der Besitzer hatte halt (wahrscheinlich) Angst um uns (oder um seine Quads) – man weiß es nicht so genau.

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Irre wars dann schon, mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h durch die Weinberge zu cruisen. Mein Frontman Joe, hatte den Quad im Griff

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IMG_0726 und brachte mich sicher nach Oberpullendorf ins Habe d´ere. IMG_1077

Natürlich treffen wir dort sofort viele Fans von Harry. Die könnens gar nicht fassen, dass er wirklich hier ist.

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Nachdem ich mir auf die Zunge gebissen habe, und nicht gesagt habe, dass es sich hier nur um ein Double handelt, begrüßt uns Chefin Miriam in ihrem Lokal. Ein ordentliches, WOHOOO sprudelt spontan über meine Lippen, denn heute hat sich Miriam extra in ein Dirndl geschmissen.

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Nach einer kleinen italienischen Stärkung, darf Alex die Kamera anwerfen. Es ist so schön in der Folge und daher nochmal als Foto, den Text, nein den Leitspruch vom Habe d´ere, den Miriam so schön erzählt: habe dere

Das Lokal ist super. Stimmungsvolles Ambiente, ein großer Gastgarten und das ganze Team rund um Miriam sind toll. Wir werden mit leckeren Drinks versorgt

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IMG_1081 und natürlich zeigt die Küche, dass was sie kann. IMG_1085

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So einen Zwiebelrostbraten, der nicht nur was für das Auge hermacht, sondern auch für den Gaumen unverwechselbar schmeckt, habe ich noch nie gesehen und gekostet.

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Nachdem die letzten Gerichte abgefilmt und verputzt wurden, heißts DREHSCHLUSS. Es war wie schon beim letzten Mal soooo schön! Für das ganze Team ist „Harrys liabste Hüttn“ nicht nur ein Produktion, sondern eine Aufgabe, unsere schönsten Plätze in Österreich ins rechte Licht zu rücken. Das ganze wird hoch professionell verpackt, mit einer Portion familiärer Verbundenheit oben drauf.

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Sendung verpasst: Harry zu Gast im Mittelburgenland

Noch mehr Fotos: Harry im Mittelburgenland

Selektion Vinothek Burgenland

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Auswahl mit Ausblick

Gestern durfte ich wieder einmal in die Selektion, eine echt coole Weinbar, marschieren.

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Es war zwar etwas regnerisch, dennoch erlaubten es die Temperaturen draußen Platz zu nehmen.

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In der echt lässigen Lounge hat man einen einzigartigen Ausblick. Schloss Esterházy ist ein beeindruckendes, historisches vis á vis.

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Die Selektion ist die größte Vinothek des Burgenlandes. 600 Weine von 100 Winzern warten darauf verkostet zu werden. Nachdem man nicht alles probieren kann, was die Weinbar so alles bietet, hat sich das Team was ganz besonderes einfallen lassen. Spezialitäten des Hauses können nämlich als „Wine Flights“ verkostet werden. Das sind kleine, elegant gaumenschmeichelnde,  ausgesuchte Weinproben, immer zu einem bestimmten Thema. Die kleinen Köstlichkeiten spiegeln überaus deutlich die Vielfalt des Weinlandes wider.

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Lecker, fruchtig….und was gehört zu einem guten Glaserl Wein. Natürlich ein paar heimische Schmankerl. Das alles bekommt man in der Bar natürlich auch serviert.

„Oft brauchts net mehr“… Prosciutto, Käse mit besonderer Reifung, toskanisches Olivenöl, Kapern…und natürlich ein frisches Brot.

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Die Selektion ist auf jeden Fall immer wieder ein Besuch wert. Auch wenn man nur wenig Zeit hat, hat man das Gefühl man sei für einen Moment im Urlaub und genießt das schöne Leben.

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Nordburgenland – August

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 Weinerlebnis per pedes

Sonntagabend:

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Na gut, denk ich mir, mach ma schon!

Montag:

Ganz motiviert mach ich mich zunächst mit dem Auto auf dem Weg nach Purbach, ins Gut Purbach. Dort erwarten mich schon Stephanie Haug (PR Hamburg) und Gerd Seidemann (Tagesspiegel Berlin).

Ein sogenanntes petit petit dejeuner geht sich noch aus –

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und schon heißts aufsitzen!

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Aber das ganze gilt nur für Herrn Seidemann und mich, denn die liebe Stephanie fährt mit dem Cabrio voraus nach Illmitz und erwartet uns dann so gegen 10:30 vor Ort.

Wir machen uns zügig auf den Weg und radln von Purbach nach Mörbisch.

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Direkt am Hafen erwarten uns das Schifffahrtsunternehmen Drescher. Die packen gekonnt unsere Räder auf die Fähre und schon legt das Schiff ab Richtung Illmitz. Nach einer netten Begrüßung seitens des Captains schippern wir gemütlich übern See  (der Berlinereinfluss ist noch spür- und lesbar).

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Am Hafen angelegt winkt uns Stephanie schon zu und weiter geht’s im Programm.  Werner Michlits holt uns von Illmitz ab und fährt mit uns….natürlich mit ein paar Zwischenstationen in der Natur. Einfach nur toll – diese Weite – dieser Ausblick – mitten zu Gast bei Mutter Natur.

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„Hiaterstand“ – ein Standort zum Starre verjagen

 Schließlich kommen wir doch noch bei Werner Betrieb an. Werner, ist der älterste der Gebrüder Mitchlits. Er ist für die Weinwirtschaft verantwortlich.

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Hannes gehört der Bereich der Landwirtschaft und Lukas umsorgt die Angus-Rinder, nämlich ca. 300 Mutterkühe und Kälber. Echt beeindruckend. Und noch dazu ist Meinklang ein Demeterbetrieb. Meinklang ist ein waschechtes Familienunternehmen. Doch dem allen sei nicht genug. Werner zeigt uns seinen Klang…den Weinklang. Vorbei an der Lagerstätte führt er uns in ganz was Altem. Die Schatzkammer, so erklärt uns Werner den Raum. Den Besuch dieses Raumes werd ich sicherlich nicht vergessen.

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Nur ein paar wenige Schlagwörter, die Werner Michlits in sagenhafte Geschichten verpackt hat: Urkräfte, Kosmische Einflüsse, Rudolf Steiner und den Christusimpuls….

Und es wird schon fast Tradition, aber das Gesprochene von Werner über Rudolf Steiner spiegelt genau das wider, was Steiner einst in einem Gedicht festhielt!

Das Schöne bewundern,
Das Wahre behüten,
Das Edle verehren,
Das Gute beschließen;
Es führet den Menschen,
Im Leben zu Zielen,
Im Handeln zum Rechten,
Im Fühlen zum Frieden,
Im Denken zum Lichte;
Und lehret ihn vertrauen
Auf göttliches Walten
In allem, was ist:
Im Weltenall,
Im Seelengrund.

Dann geht’s weiter…in das Herzstück, in den Verkostungsraum! Legendär, nahezu einzigartig…die Reifung, Lagerung des Weines in einem Betonei.

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Das Ei hat die Proportionen des Goldenen Schnittes, es ist auch ein ganz altes Symbol der guten Magie und des Heilens. Im Ei kann der Wein von allen Richtungen ungehindert zirkulieren, das Strömungsverhalten ist ganz anders als bei einer Kugel. Das Ergebnis: ein komplexer, tiefgründiger Wein. Natürlich durften wir uns bei der Verkostung selbst davon überzeugen. Ein Wein mit speziellem Charakter, sicherlich stark geprägt des Winzers Art, gebrandet mit dem Logo der Kuh.

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Dafür haben sich Meinklang bewusst entschieden, denn die Kuh symbolisiert die Fruchtbarkeit. Leider müssen wir schon wieder weiter, aber ich bin mir sicher, dass ich zu diesem Betrieb wiederkomme.

Weiter geht’s nach Apetlon. Dort treffen wir Hellmut Velich beim „Fröhlichen Arbeiter“ – ein traditionelles Gasthaus, in dem man pannonisch und regional kocht.

Die Chefin des Hauses erklärt uns auch, warum das Gasthaus „Der fröhliche Arbeiter“ heißt. Die Esterhazy´s haben in diesem Haus nämlich die Löhne der Arbeiter ausbezahlt. Neben dem Lohn, gabs auch noch für jeden Arbeiter eine „Dürre“ – eine harte Wurst. Daher der Name: Nach Geld und Wurst waren die Arbeiter fröhlich.

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Die Karte ist reichhaltig und siehe da….die Speisen machen auch als Foto, sicher Lust auf einen Besuch.

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Nach dem Essen geht’s direkt in das Weingut Velich. Der Senior Boss zeigt uns das Areal. Seine Schwiegertochter Sonja Velich zeigt uns, wie man in der Region noch pannonisch wohnen kann. Nämlich in der Residenz.

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Die Residenz ist eines der drei Zollhäuser die bereits umgebaut worden sind. Ganz oben, das ist nämlich der schönste Raum, erklärt uns Sonja, befindet sich der Frühstücksraum.

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Ein paar Einblicke dürfen wir auch in ein paar Zimmer der Familie erhaschen….da lässt sich’s aushalten. Traditionell, schön, modern….das ladet doch zu einem Urlaub ein!

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Hellmut Velich führt uns anschließend in den Verkostungsraum. Der ist nicht irgendwo, den haben die Velichs bewusst ganz oben platziert. Die Rollläden werden nach oben gelassen und ich sag spontan: „Die Natur öffnet ihren Vorhang“.

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Der Weinkenner hat ein paar spezielle „Tropferl“ für uns ausgesucht.

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Zu jedem Wein gibt’s natürlich eine Geschichte, aber das was Hellmut Velich zum Schluss, über alle Weine sagt, hab ich via Video festgehalten. VIDEO

Mehr Fotos hier: Weinerlebnis Norburgenland