Gartenlust 2013

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Tierisch lustig…

tierisch schön! Kunst und Kultur nehmen auf Schloss Halbturn einen ganz besonderen Stellenwert ein – die Gartenlust ist ein besonderes Highlight im Jahr.

Über hundert Aussteller aus ganz Europa – vor allem viele Gärtnereien aus Österreich –  haben ihre Ausstellungsstände im malerischen Schloss Halbturn dieses Wochenende aufgebaut.

Viele, wirklich sehr viele, Garten- und Schlossfans haben das perfekte Wetter genutzt und tummelten sich im ganzen Schlosspark herum.

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Aufgefallen ist mir gleich, dass es wahnsinnig viele tierische Aufsteller und Dekoartikel für den Garten angeboten werden. Da kann man sich direkt seinen eigenen Zoo für den Garten kaufen. Praktisch bei diesen Tieren, sie kosten nur einmal was, und zwar beim Kauf. 😀

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Vielfältig wie die Natur ist, war auch das restliche Angebot der Aussteller. Hier kauft sogar die Chefin des Anwesens, Marietheres Baronin Waldbott-Bassenheim, ein!

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Viele Sitzmöglichkeiten, Gartenwerkzeuge – einfach alles für Haus und Garten wurde angeboten! Vieles sehr modern, holzig und stylisch! Da findet jeder einfach was…

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Die vielen Eindrücke, die frische Luft, das viele gehen…..tja…natürlich macht das hungrig und durstig! Die Kochkunst hatte hier einen gleichen Stellenwert wie die Gartenkunst.

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Schön war auch, dass das ganze wie ein riesiges Gartenfest aufgezogen wurde. Bei einem Fest darf die Musik nicht fehlen: „Manuel Hafner und Nadja´s Cello“ haben drei Tage lang vollen Einsatz gezeigt und die blumige Ausstellung musikalisch untermalt.

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Natürlich gabs auch viele heimische und exotische Pflanzen zu entdecken. Nicht nur bei Fauna, sondern auch bei Flora werden aus „Raupen Schmetterlinge“

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Noch mehr Inspirationen für den Garten findest du hier: Gartenlust inspieriert

Heurigen „Zur Alten Mühle“

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Es ist ein Heuriger….

und kein Buschenschank. Zum Glück gibt’s. Mr. Google und Mrs. Wikipedia, die mir diesen Unterschied erklärt haben. Da grad nicht Ostern ist und daher nix gesucht werden muss, erklär ich mal ganz kurz den Unterschied:

Buschenschank:

  • Buschenschankverordnung von Kaiser Joseph II. von 1784: Er erlaubte allen Winzern den Ausschank ihrer Weine („Eigenbauweine“) ohne besondere Lizenz. Ein Mal im Jahr nutzten sie das, um den aktuellen Wein zu präsentieren – den sogenannten Heurigen. Ein zweites Mal, um Platz für die kommende Weinlese zu schaffen.
  • verkauft werden nur selbst erzeugte Produkte
  • Es dürfen nur BesitzerInnen oder PächterInnen von Wein- oder Obstgärten dürfen eine Buschenschank ohne Gastgewerbekonzession betreiben
  • erlaubt: kalte Speisen und hausgemachte Mehlspeisen

Heurigen:

  • = Gastgewerbebetrieb
  • ganzjährig geöffnet
  • dürfen alles verkaufen, was die Gastgewerbelizenz erlaubt

Gestern war ich also bei einem ECHTEN Heurigen. Beim Heurigen und „Zur Alten Mühle“ in Frauenkirchen.

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Durch die vielen Oleander und durch die riesige Weinlaube bekommt das Weingut der Familie Lackner einen besonderen Charme.

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Natürlich haben wir die idyllische Atmosphäre genossen, aber wir hatten auch Hunger und Durst mitgebracht. Neben selbstgemachten Aufstrichen, gesellten sich warme Bratwürstel, verschiedenste Wurst- und Käsesorten UND auch Bauernsalat und griechischer Salat zu uns an den Tisch. Natürlich war a bissal was gsundes auch dabei….Paradeiser, Paprika & Co.

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Die Chefin des Hauses erzählt uns, dass sie in Besitz von 2 ha Weingärten ist und die auch selbst bewirtschaftet. Somit kann die Familie ganzjährig ihren eigenen selbstgemachten Wein anbieten.

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Chefin Silvia Lackner

Nachspeise: hausgemachte Somlauer Nockerl

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Für alle die ein gutes Rezept dafür haben wollen: Somlauer Nockerl Rezept

Nach dieser Völlerei bringt man uns einen Weinbrand – quasi ein Verdauungsstamperl. Wieder was dazu gelernt: Schnaps soll man bei Zimmertemperatur trinken – nur so schmeckt man die Frucht.

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Guat war´s, schön war´s, gemütich war´s. Alle, die noch „Zur Alten Mühle“ kommen wollen, haben die Gelegenheit dazu bis Mitte Oktober. Mahlzeit & Prost!

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Mehr Eindrücke: Heurigen „Zur Alten Mühle“

Basar des Bfv Neusiedl am See

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Tradition mit Glückseligkeit

Aristoteles sagte schon,
„die Glückseligkeit des Menschen scheine in seiner Muße zu liegen“
Diesen Satz, muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, darüber nachdenken und dann im Stammhirn fest verankern.

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Am letzten Augustwochenende fand zum 35. Mal der traditionelle Basar des Behindertenförderungsverein Neusiedl am See im Nyikospark statt.

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Das Wetter war, naja, nennen wir es bescheiden, und dennoch hab ich in den ganzen zehn Jahren, in denen ich den Basar besucht habe, noch nie so viele Besucher gesehen.

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Diese Veranstaltung ist jedes Jahr ein Highlight bei allen Mitwirkenden. Angefangen bei den zahlreichen „Helferlein“, Betreuern, Zivis, Angestellten und last but not least bis hin zu den Klienten des Vereins.

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Im Ganzen, diesem Jahr wunderschön neu angelegten, Nyikospark präsentierten die Werkstätten des Vereins ihre selbst angefertigten Stücke. Textilien, Schmuck, Bilder, Holzarbeiten….

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….in jedem einzelnen Stück steckt viel Arbeit und auch eine große Portion Liebe drinnen.

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Wahnsinn, was es da für tolle Teile zu kaufen gab. Die sind gar nicht so leicht zu fertigen und dennoch schaffen es die Menschen mit Handicap in ihrem Wirkungsbereich, dank fürsorglicher Betreuung, diese Unikate herzustellen.

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Die sind übrigens auch an anderen Tagen, wie z.B. Christkindlmärkte und sicher auch auf Anfrage direkt in den Werkstätten erhältlich.

Neben einer tollen musikalischen Untermalung….

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…kam das leibliche Wohl wie immer nicht zu kurz. Gulasch, Bratwürstel, Schweinsbraten und DIE weltbesten Schnitzelsemmel konnten verspeist werden.

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IMG_9509Frischer Sturm, Uhudler und andere leckere Getränke waren bestens gekühlt und wer noch auf was Süßes einen Gusto hatte, konnte sich mit selbstgemachten, gespendeten, süßen Köstlichkeiten verführen lassen, wo selbstverständlich der Kaffee nicht fehlte.

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Und für alle, die das schlechte Gewissen nach diesen Genüssen dennoch drückte, konnten frisches Gemüse, Eingemachtes, Marmeladen uvm. für zu Hause kaufen.

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Und dann kam was Unerwartetes. Eine Showeinlage von den Klienten des Vereins. Einstudiert wurden die Tänze in Zusammenarbeit mit der Tanzschule Pero.

Anfangs waren die Tänzer sehr schüchtern und sehr sehr nervös. Sie wussten, jetzt kommt ihr Auftritt. Ab dem 2. Tanz  legte sich das dann und beim 3. Tanz, ja drei Tänze gabs, gabs kein Halten mehr. Das „Flieger Lied“ animierte ALLE zum Tanzen. Jung, Alt – keine Berührungsängste – keine Hemmungen – ein Miteinander – ein Füreinander. Einfach nur schön zum Anschauen – einfach nur schön dabei gewesen zu sein.

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Selbstverständlich gibt’s auch die Videos zum Anschauen, da werden die 2 E´s (Erinnerung & Emotion) nochmal aktiviert.

zum VIDEO

Da es sich bei dieser Institution für Menschen mit besonderen Bedürfnissen um einen Verein handelt, ist unsere Hilfe nötig damit der Verein helfen kann.

Jeder ist froh über seine Gesundheit. Ich unterstütze den Verein. Via Sachspenden oder mittels einer Spende:

Sparkasse Neusiedl-Hainburg-Bruck

Spendenkonto    230-120-364/00

BLZ                        20216

http://www.bfv-neusiedl.at

Das kannst auch DU!

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Mehr Basarfotos auf:  Basar-Fotos

Spontane Radtour im Seewinkel

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St. Andrä meets St. Martin

Wenn man sich ein Rennrad kauft, nach einer wirklich TOP Beratung beim Geheimrad von Hafner, dann muss man auch radeln. Nachdem ich heute einen spontanen Urlaubstag eingelegt habe, entscheid ich mich auch ganz spontan am Nachmittag für eine kleine Radtour….man wills ja am Anfang net gleich übertreiben 🙂

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Zuerst fahr ich mal meine Lieblingsradlpartnerin YVONNE ab….na gut…es is quasi unsere Premiere gemeinsam mit dem Rennrad, aber was soll da schief gehen, wenn man sich sonst ja auch ganz gut leiden kann.

Nachdem´s recht windig ist und wir das mit dem übertreiben ja schon angesprochen haben, entscheiden wir uns für´s Radlertreff in der St. Martins Therme & Lodge

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So schön ist es bei uns vor der eigenen Haustür:

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…und weil ich meinen Helikopter gerade nicht dabei habe, hab ich mich einem Luftbild der St. Martins Therme bedient:

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Dieses Foto ist weder Photoshop und anderweitig chirurgisch behandelt….Der Badesee schimmert auch LIVE in einem wunderschönen azurblau.

Nach einem kurzen Blick in die Karte….

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….ist es klar….nach getanem Sport, darf man auch Elektrolyte tanken.

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Heute ist´s besonders heiß gewesen

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und da sei es einem vergönnt…wahrlich ein bisschen „die potschn zu strecken“!!!

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Auch wenns noch so schön im Radlertreff ist, müssen wir die Heimreise antreten.

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Gemütlich geht’s nach einer kurzen, aber chilligen Auszeit wieder via St. Andrä in die Heimat!

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Heiß wars, schön wars….WELL DONE!

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Harrys liabste Hüttn in meinem liabsten Burgenland

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Harry & me on Tour – sula

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Sonntag später Nachmittag….heiß ist es jetzt gott sei Dank nicht mehr, Check-in im Thermenhof Derdak. Das zentral gelegene Hotel in Lutzmannsburg ist die ideale Unterkunft für die nächsten 2

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Drehtage für die ORF TV Produktion „Harrys liabste Hüttn“.  Gerade mal angekommen fällt mir schon die beste Regisseurin des ORF (für mich persönlich natürlich vom ganzen Universum) Lisa Braune um den Hals. Endlich sehen wir uns wieder und natürlich gehört sowas natürlich ein bisschen gefeiert – und sowas macht man natürlich gleich ums Eck, nämlich in der Lutschburger Stub´n.

IMG_1028Die Besitzer, Daniel und Sandra, freuen sich auch, dass wir kommen. IMG_1025

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Lisa erzählt mir, dass hier auch schon mal eine Folge gedreht wurde – und dass es hier die weltbesten Grammelpogatscherl gibt. Pogatscherl gibt’s zwar heute nicht, dafür eine reichhaltige Karte.  Da ich schon immer so ein „Extrawiaschtl“ war und bin, IMG_1030

Da entscheide ich global für uns alle und bestell eine Platte, wo von allem a bissl was oben ist, zum durchkosten halt.

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Gestärkt für den nächsten Tag schmeißen wir uns ins Bett. Weil der, der vor die Linse will, braucht genügend Schlaf.

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Harry ist erst in der Nachtangekommen und daher seh ich ihn erst am nächsten Tag beim Frühstück.

Die Drehtage

Morgens, um 7.30 Uhr treffen wir uns bereits zum frühstücken und besprechen. Alle sitzen schon beim Tisch, Lisa, Kameramann Alex, Tonmann Isi(dor) und ich. Nur einer fehlt.

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Aber es dauert nicht lange. Und ob er es bereits gerochen hätte, dass wir ihm schon einen Kaffee einschenken, biegt er um die Kurve. Harry der Wanderer Prünster.

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Bereits im sportlichen Outift gibt’s noch ein paar gesunde Sachen zum Essen. Auf geht’s….pack mas. Die Reise beginnt und wir fahren gemeinsam mit Dagmar Habeler,

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Geschäftsführerin des Tourismusverband Blaufränkisch Mittelburgenland, zum Mittelpunktstein nach Unterpullendorf.

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Dort werden die ersten Szenen gedreht und schon kommt unser erstes Fortbewegungsmittel. Die Segways. Günther Glöckl kommt mit seinem Team pünktlich zum Drehort.

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Respekt habe ich auf alle Fälle vor diesen Dingern, aber Günther führt mich richtig in diese Materie ein, und daher können wir schnell los düsen. Die Region mit dem Segway zu erkunden hat schon was. Zirka 2,5 h kann man mit den Dingern die Welt, naja nicht die ganze, aber ein kleines Stückerl davon, erkunden.

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Ohne Treten und Schwitzen geht’s mitten durch die schönen Weinberge nach Frankenau in die Csarda.

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Viele Gäste und Freunde von Sonja und Peter Leidl haben sich extra viel Zeit genommen um beim Dreh dabei zu sein. Die Stimmung passt – und die Szenen sind daher auch schnell im Kasten. Natürlich wollen die Zuschauer ja auch sehen, was Sonja so gutes alles kocht – und wir wollens dann natürlich auch kosten. Was für ein Glück, dass gerade Schwammerlzeit ist und somit serviert uns Sonja eine kleine Auswahl ihrer Schmankerl.

***RAHMSUPPE MIT STEINPILZEN DAZU STERZ***

***GERÖSTETE EIERSCHWAMMERL MIT EI***

***CREME-EIERSCHWAMMERL MIT PETERSILKARTOFFELN***

Und und und und und…vieles mehr. IMG_0716

Peter ist der Mann, der für den guten Tropfen in der Csarda verantwortlich ist. Er hat eine sagenhafte Auswahl an Weinen.

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Dennoch sind wir froh, dass wir nicht alles austrinken müssen und machen uns schon auf den Weg zur nächsten Location. Nachdem wir uns mit Harry in dieser Folge immer mit etwas anderem weiterbewegen, stehen jetzt schon die Oldtimer Traktoren für uns bereit. Günther Plöchl ist extra mit seinen Freunden gekommen, um uns zu seinem Heurigen zu chauffieren.

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Dass ich ein kleines „Extrawiaschtl“ bin, haben wir ja schon vorher besprochen und daher muss ich mich direkt auf einen Traktor schmeißen. Dagmar war der gleichen Ansicht, dass wir noch junge Hupfer sind und noch nicht mit dem Oldtimerbeiwagerl fahren müssen.

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Gescheiter wärs gewesen, dann hätten wir uns den MEGA Sonnenbrand wahrscheinlich erspart.

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Wuascht. Es hat sich ausgezahlt. Für dieses Erlebnis haben wir gerne ein bisschen Indianerröte in Kauf genommen. Der Kärntner Kamermann Alex hat auch a bissal braun werden wollen und hat sich auch entschlossen, ein Stückerl direkt auf dem Traktor mitzufahren.

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Mit der ganzen Oldtimer Traktor Crew im Schlepptau ist der Buschenschanken von Günther schnell gefüllt. Zum Glück werden wir sofort mit kühlen Getränken versorgt und nach einer gaaaanz kurzen Pause wird weiter gedreht.

IMG_0698 Nachdem alles aufgenommen ist,IMG_0699

hats Günther auch schon wieder eilig. Günther ist total engagiert und hat die Befürchtung, dass wir ihm verdursten könnten. Daher nimmt er uns gleich mit zum beliebten „Blue Monday „in Lutzmannsburg. Wir lassen uns erklären, dass dieser Tag jener ist, der der letzte Tag des legendären Rotweinfestivals ist. Daher sehen wir uns gezwungen, nachdem Günther den Heurigen wieder schließen muss, einen „Sprung“ mit auf den Dorfanger zu gehen.

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Wahnsinnn was sich da so alles abspielt. Unglaublich viele Leute, unglaublich viele Hütten, unglaublich viele Rotweine….Super Stimmung, und Gott sei Dank ist es bereits so finster, dass die Kamera keine Bilder mehr machen will 🙂 Wir waren alle PÜNKTLICH in unseren Betten und daher wars eine Leichtigkeit am nächsten Morgen gemeinsam um 7.30 Uhr beim Frühstück zu sitzen. Ok….für alle wars nicht leicht, denn der ein oder andere Einheimische hatte es sicher nicht so leicht pünktlich ins Betterl zu gehen. Heute stehen die Quads auf dem Programm.

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Unser letztes Vehikel, das uns nach Oberpullendorf bringen soll. Die Stimmung am Set ist bestens, bei uns halt, denn die Monsterquads machen ein paar Probleme. Nach dem alles behoben ist machen wir uns auf den Weg. IMG_0718

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Lediglich Harry war´s erlaubt nach einer kleinen Diskussion, selbst zu fahren. Bissal enttäuscht sind Dagmar und ich schon, denn wir durften nicht selber mit den Geräten fahren. Der Besitzer hatte halt (wahrscheinlich) Angst um uns (oder um seine Quads) – man weiß es nicht so genau.

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Irre wars dann schon, mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h durch die Weinberge zu cruisen. Mein Frontman Joe, hatte den Quad im Griff

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IMG_0726 und brachte mich sicher nach Oberpullendorf ins Habe d´ere. IMG_1077

Natürlich treffen wir dort sofort viele Fans von Harry. Die könnens gar nicht fassen, dass er wirklich hier ist.

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Nachdem ich mir auf die Zunge gebissen habe, und nicht gesagt habe, dass es sich hier nur um ein Double handelt, begrüßt uns Chefin Miriam in ihrem Lokal. Ein ordentliches, WOHOOO sprudelt spontan über meine Lippen, denn heute hat sich Miriam extra in ein Dirndl geschmissen.

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Nach einer kleinen italienischen Stärkung, darf Alex die Kamera anwerfen. Es ist so schön in der Folge und daher nochmal als Foto, den Text, nein den Leitspruch vom Habe d´ere, den Miriam so schön erzählt: habe dere

Das Lokal ist super. Stimmungsvolles Ambiente, ein großer Gastgarten und das ganze Team rund um Miriam sind toll. Wir werden mit leckeren Drinks versorgt

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IMG_1081 und natürlich zeigt die Küche, dass was sie kann. IMG_1085

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So einen Zwiebelrostbraten, der nicht nur was für das Auge hermacht, sondern auch für den Gaumen unverwechselbar schmeckt, habe ich noch nie gesehen und gekostet.

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Nachdem die letzten Gerichte abgefilmt und verputzt wurden, heißts DREHSCHLUSS. Es war wie schon beim letzten Mal soooo schön! Für das ganze Team ist „Harrys liabste Hüttn“ nicht nur ein Produktion, sondern eine Aufgabe, unsere schönsten Plätze in Österreich ins rechte Licht zu rücken. Das ganze wird hoch professionell verpackt, mit einer Portion familiärer Verbundenheit oben drauf.

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Sendung verpasst: Harry zu Gast im Mittelburgenland

Noch mehr Fotos: Harry im Mittelburgenland

Selektion Vinothek Burgenland

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Auswahl mit Ausblick

Gestern durfte ich wieder einmal in die Selektion, eine echt coole Weinbar, marschieren.

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Es war zwar etwas regnerisch, dennoch erlaubten es die Temperaturen draußen Platz zu nehmen.

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In der echt lässigen Lounge hat man einen einzigartigen Ausblick. Schloss Esterházy ist ein beeindruckendes, historisches vis á vis.

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Die Selektion ist die größte Vinothek des Burgenlandes. 600 Weine von 100 Winzern warten darauf verkostet zu werden. Nachdem man nicht alles probieren kann, was die Weinbar so alles bietet, hat sich das Team was ganz besonderes einfallen lassen. Spezialitäten des Hauses können nämlich als „Wine Flights“ verkostet werden. Das sind kleine, elegant gaumenschmeichelnde,  ausgesuchte Weinproben, immer zu einem bestimmten Thema. Die kleinen Köstlichkeiten spiegeln überaus deutlich die Vielfalt des Weinlandes wider.

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Lecker, fruchtig….und was gehört zu einem guten Glaserl Wein. Natürlich ein paar heimische Schmankerl. Das alles bekommt man in der Bar natürlich auch serviert.

„Oft brauchts net mehr“… Prosciutto, Käse mit besonderer Reifung, toskanisches Olivenöl, Kapern…und natürlich ein frisches Brot.

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Die Selektion ist auf jeden Fall immer wieder ein Besuch wert. Auch wenn man nur wenig Zeit hat, hat man das Gefühl man sei für einen Moment im Urlaub und genießt das schöne Leben.

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Nordburgenland – August

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 Weinerlebnis per pedes

Sonntagabend:

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Na gut, denk ich mir, mach ma schon!

Montag:

Ganz motiviert mach ich mich zunächst mit dem Auto auf dem Weg nach Purbach, ins Gut Purbach. Dort erwarten mich schon Stephanie Haug (PR Hamburg) und Gerd Seidemann (Tagesspiegel Berlin).

Ein sogenanntes petit petit dejeuner geht sich noch aus –

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und schon heißts aufsitzen!

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Aber das ganze gilt nur für Herrn Seidemann und mich, denn die liebe Stephanie fährt mit dem Cabrio voraus nach Illmitz und erwartet uns dann so gegen 10:30 vor Ort.

Wir machen uns zügig auf den Weg und radln von Purbach nach Mörbisch.

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Direkt am Hafen erwarten uns das Schifffahrtsunternehmen Drescher. Die packen gekonnt unsere Räder auf die Fähre und schon legt das Schiff ab Richtung Illmitz. Nach einer netten Begrüßung seitens des Captains schippern wir gemütlich übern See  (der Berlinereinfluss ist noch spür- und lesbar).

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Am Hafen angelegt winkt uns Stephanie schon zu und weiter geht’s im Programm.  Werner Michlits holt uns von Illmitz ab und fährt mit uns….natürlich mit ein paar Zwischenstationen in der Natur. Einfach nur toll – diese Weite – dieser Ausblick – mitten zu Gast bei Mutter Natur.

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„Hiaterstand“ – ein Standort zum Starre verjagen

 Schließlich kommen wir doch noch bei Werner Betrieb an. Werner, ist der älterste der Gebrüder Mitchlits. Er ist für die Weinwirtschaft verantwortlich.

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Hannes gehört der Bereich der Landwirtschaft und Lukas umsorgt die Angus-Rinder, nämlich ca. 300 Mutterkühe und Kälber. Echt beeindruckend. Und noch dazu ist Meinklang ein Demeterbetrieb. Meinklang ist ein waschechtes Familienunternehmen. Doch dem allen sei nicht genug. Werner zeigt uns seinen Klang…den Weinklang. Vorbei an der Lagerstätte führt er uns in ganz was Altem. Die Schatzkammer, so erklärt uns Werner den Raum. Den Besuch dieses Raumes werd ich sicherlich nicht vergessen.

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Nur ein paar wenige Schlagwörter, die Werner Michlits in sagenhafte Geschichten verpackt hat: Urkräfte, Kosmische Einflüsse, Rudolf Steiner und den Christusimpuls….

Und es wird schon fast Tradition, aber das Gesprochene von Werner über Rudolf Steiner spiegelt genau das wider, was Steiner einst in einem Gedicht festhielt!

Das Schöne bewundern,
Das Wahre behüten,
Das Edle verehren,
Das Gute beschließen;
Es führet den Menschen,
Im Leben zu Zielen,
Im Handeln zum Rechten,
Im Fühlen zum Frieden,
Im Denken zum Lichte;
Und lehret ihn vertrauen
Auf göttliches Walten
In allem, was ist:
Im Weltenall,
Im Seelengrund.

Dann geht’s weiter…in das Herzstück, in den Verkostungsraum! Legendär, nahezu einzigartig…die Reifung, Lagerung des Weines in einem Betonei.

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Das Ei hat die Proportionen des Goldenen Schnittes, es ist auch ein ganz altes Symbol der guten Magie und des Heilens. Im Ei kann der Wein von allen Richtungen ungehindert zirkulieren, das Strömungsverhalten ist ganz anders als bei einer Kugel. Das Ergebnis: ein komplexer, tiefgründiger Wein. Natürlich durften wir uns bei der Verkostung selbst davon überzeugen. Ein Wein mit speziellem Charakter, sicherlich stark geprägt des Winzers Art, gebrandet mit dem Logo der Kuh.

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Dafür haben sich Meinklang bewusst entschieden, denn die Kuh symbolisiert die Fruchtbarkeit. Leider müssen wir schon wieder weiter, aber ich bin mir sicher, dass ich zu diesem Betrieb wiederkomme.

Weiter geht’s nach Apetlon. Dort treffen wir Hellmut Velich beim „Fröhlichen Arbeiter“ – ein traditionelles Gasthaus, in dem man pannonisch und regional kocht.

Die Chefin des Hauses erklärt uns auch, warum das Gasthaus „Der fröhliche Arbeiter“ heißt. Die Esterhazy´s haben in diesem Haus nämlich die Löhne der Arbeiter ausbezahlt. Neben dem Lohn, gabs auch noch für jeden Arbeiter eine „Dürre“ – eine harte Wurst. Daher der Name: Nach Geld und Wurst waren die Arbeiter fröhlich.

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Die Karte ist reichhaltig und siehe da….die Speisen machen auch als Foto, sicher Lust auf einen Besuch.

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Nach dem Essen geht’s direkt in das Weingut Velich. Der Senior Boss zeigt uns das Areal. Seine Schwiegertochter Sonja Velich zeigt uns, wie man in der Region noch pannonisch wohnen kann. Nämlich in der Residenz.

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Die Residenz ist eines der drei Zollhäuser die bereits umgebaut worden sind. Ganz oben, das ist nämlich der schönste Raum, erklärt uns Sonja, befindet sich der Frühstücksraum.

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Ein paar Einblicke dürfen wir auch in ein paar Zimmer der Familie erhaschen….da lässt sich’s aushalten. Traditionell, schön, modern….das ladet doch zu einem Urlaub ein!

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Hellmut Velich führt uns anschließend in den Verkostungsraum. Der ist nicht irgendwo, den haben die Velichs bewusst ganz oben platziert. Die Rollläden werden nach oben gelassen und ich sag spontan: „Die Natur öffnet ihren Vorhang“.

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Der Weinkenner hat ein paar spezielle „Tropferl“ für uns ausgesucht.

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Zu jedem Wein gibt’s natürlich eine Geschichte, aber das was Hellmut Velich zum Schluss, über alle Weine sagt, hab ich via Video festgehalten. VIDEO

Mehr Fotos hier: Weinerlebnis Norburgenland

jOpera feiert Premiere

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Wohnen wie Hänsel & Gretel

Kleine Vorgeschichte:

Wahnsinn, da macht man auf gut Glück bei einem Gewinnspiel der Energie Burgenland mit und schon gewinnt man 2 Karten für die Premiere von jOpera für die Opernpremiere Hänsel & Gretel.

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Juhuuuuu….verdammt….das Ganze ist ja im südlichsten Burgenland, in Neuhaus am Klausenbach. Da kann ich nicht so einfach nach der Vorstellung 2,5 Autostunden wieder heimfahren. Können schon, aber mögen? Net wirklich! Also gibt’s nur eine Lösung, ich frage DIE Unterkunftsspezialistin bei Burgenland Tourismus Luzia Amring. Schwupp die Wupp und Luzi hat schon was ausgesucht. Ein Kellerstöckl. So cool, ich wollt schon immer mal in so etwas nächtigen. Luzi erklärt mir auch noch den Weg: „Do foast und foast und foast und du glaubst do kumt nix mehr und auf einmal ist es da, wie ausn nix“ – passt, denk ich mir, Luzi wird halt mal wieder übertreiben.

Die Reise:

Dann kommt endlich der Tag. Donnerstag, wir starten gemütlich um 10 Uhr vormittags unseren Trip ins Südburgenland. Dank Klimaanlage im Auto sind die 2,5 Autostunden schnell vorbei, dennoch sind wir uns bis zu Letzt nicht ganz sicher, ob wir je dort ankommen. Dann auf einmal, WILLKOMMEN IM BURGENLAND. Angereist von der steirischen Seite sind wir erst mal erleichtert, wieder in der Heimat zu sein. Aber wo müssen wir hin? Frau Navi erklärt und erklärt und ich bin stark am zweifeln, ob wir je ankommen. Denk noch an Luzi´s Erklärung und dann muss ich gestehen, SIE HATTE RECHT. Da fährt man tatsächlich durch den Wald und wartet nur mehr auf ein Reh, das einem hoffentlich nicht ins Auto läuft und dann ist es da. Ein wunderschönes Weinbergkellerstöckl.

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Unser Vermieter, Herr Gombotz, erwartet uns schon. Nach einem kleinen Rundgang im Appartement übergibt er uns den Schlüssel und überlässt uns nicht nur das Kellerstöckl sondern auch noch ganz der Natur.

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Panoramablicke und einen Baum, den ich schon ewig nicht mehr gesehen habe. Ein Kriecherlbaum (Wildpflaumenart) – sofort wird natürlich davon probiert.

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Die Zeit vergeht schneller als gedacht und schon ist Styling angesagt. Man will doch a bissal was gleich schauen, wenn man schon so eine besondere Einladung hat. Vom Kellerstöckl sind es nicht ganz 10 Autominuten bis hin zu Schloss Tabor. Was für ein Getümmel. So viele Leute.

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Alle Besucher werden herzlich empfangen und bestens kulinarisch versorgt.

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Natürlich trifft man auch viele Bekannte bei so einem Spektakel und nach Bussi hin und Bussi her wird man schon gebeten die Plätze einzunehmen. Wir sitzen in Reihe 3. Man fühlt sich, als ob man selbst mitspielen würde, so nah direkt bei der Bühne. Schloss Tabor ist eine außergewöhnlich schöne Kulisse und fesselt sofort alle Besucher, als die über 200 Jahre alte Musik von Engelbert Humperdinck, gespielt durch die große symphonische Orchestermusik der Jungen Philharmonie Brandenburg unter der Leitung von Sebastian Weigle, erklingt. Gott sei Dank sprechen Bilder oft mehr als viele, oft unnötig falsch, geschriebene Worte und daher hab ich dem entsprechend viele gemacht – die auch das traumhafte, durch viele Lichter ins Szene gesetzte, Bühnenbild zeigen.

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Hänsel und Gretel waren schon großartig in der ersten Halbzeit. Aber ja, es fehlt ja noch die Hexe. Apropos Hexe, die wird vom Intendanten Dietmar Kerschbaum persönlich verkörpert. Ich durfte in der glücklichen Situation sein und mich in der Pause Backstage von dieser Verkörperung, Verwandlung selbst überzeugen. Hektisch und mit vollem Elan führt mich jOPERA Produktionsleiterin Alex Rieger vorbei an den anderen Darstelleren, die sich selbst noch alle umziehen und schminken und schon steht man auf einmal vor ihm. Nicht wieder zu erkennen ist er und immer noch mitten drin im Umziehen.

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Und es dauert nicht lange und schon ist er? sie? fertig- Sexy Hexi – Dietmar K. und gleich voll drinnen in der Rolle.

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Bissal fürchten tu ich mich schon, lediglich seine Stimme ist noch erkennbar. Nach extrem viel Gelächter und Übergabe des Lebkuchenknusperhäuschens,

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Produktionsleiterin Alex

das ein Geschenk von Burgenland Tourismus ist zum 10 jährigen Jubiläum, verlasse ich wieder die Garderoben und mische mich wieder ins Getümmel und treffe sofort jOPERA PR Lady Sigrid Joham. Ihr erzähle ich, dass mich dieser Backstagebesuch so richtig „high“ gemacht hat und ich es kaum erwarten kann, dass die Hexe endlich auf die Bühne kommt. Sigrid freut sich mit mir und gesteht mir, dass auch sie sich vor dem Intendanten fürchtet, wenn er so ganz in der Hexenmontur ist.

Dann ist dieser Moment da und die Menge tobt. An so eine Verwandlung hätte keiner gedacht.

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Exzellent neu interpretiert – mit einem Knusperhäuschen, das zur heutigen Zeit nicht besser passen könnte, vergeht die 2. Hälfte wie im Nu.

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Knusperhäuschen des 21. Jahrhunderts

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Ein NeverEnding Applaus gebührt den Darstellern, denn nur damit kann man allen Beteiligten für diese schöne Auszeit von der Welt, Dank zollen.

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Bei diesem Märchen der Gebrüder Grimm werden für alle Besucher unweigerlich Kindheitserinnerungen wach. Dank dieser Interpretation dieses Märchens wurde es nicht nur wiederbelebt sondern auch unweigerlich ins hier und jetzt des 21. Jahrhunderts katapultiert. Eine wirklich romantische Oper für alle jungen und junggebliebenen.

„Sche woas“ – und so fahren wir auch gleich nach der Vorstellung, damit kein Ausparkstau entsteht, wieder zurück in unser Knusperhäuschen. War eh klar, dass sich das 70 % der Besucher auch gedacht haben und schon heißts warten. Dank bestens geregeltem Verkehr der ortsansässigen Freiwilligen Feuerwehr sind wir ratz fatz wieder im Wald. Was gönnt man sich an so einem lauen Sommerabend am Besten im Südburgenland. Richtig – ein Glaserl Uhudler. Den konnte ich grad noch fotografieren.

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Aber der wunderschöne Sternenhimmel ließ sich fotografisch einfach nicht festhalten. Daher gibt’s zum Abschluss ein Gedicht des Dichters Joseph von Eichendorff. Treffender kann man den Himmel den ich im Südburgenland gesehen habe einfach nicht beschreiben.

Mondnacht

Es war, als hätt‘ der Himmel

Die Erde still geküsst,

Dass sie im Blütenschimmer

Von ihm nun träumen müsst‘.

Die Luft ging durch die Felder,

Die Ähren wogten sacht,

Es rauschten leis‘ die Wälder,

So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus,

Flog durch die stillen Lande,

Als flöge sie nach Haus.

Mehr Fotos: jOpera mit Kellerstöckl

Von Sauer bis Süß – Part 2

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Südburgenlandtour mal anders…

Weiter geht’s im Galopp

So…noch immer total geflasht fahr ich nach Poppendorf. Auf mich wartet DIE „Hacienda del Piero“.

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Ich denk mir…“das Glück der Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde“, also die werden mich wieder erden.

Irrtum….plötzlich glaub ich, ich bin in Mexiko, denn empfangen werd ich von einer niedlichen, kleinen Mexikanerin…denk ich mir. Doch „el Chefin“ heißt Larissa und da war mir spätestens klar, die ist doch einheimisch!

IMG_9182El Chefin – Larissa

Fast, weil sie ursprünglich aus Vorarlberg kommt.  Als erstes zeigt sie mir die ganze Hacienda: Angefangen von einer kleinen Gaststube bis hin bis zu den authentisch eingerichteten Zimmern. El Chefin hat nämlich auch a „Gspühr“ für Architektur, als ehemalige Bauzeichnerin.

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Und dann kommt der Cowboy schlechthin.

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Alex – El Patron

“El Patron“ Alex, der Hombre von Larissa, kommt zu uns dazu. Die beiden zeigen mir noch das Insektenhotel, hier ist einfach jeder willkommen.

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Abschließend geht’s noch zu den Pferden. Extrem schöne Tiere. Hier muss ich wieder hin…

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www.hacienda-delpiero.at/
 
 

Künstlerdorf Neumarkt an der Raab

Angekommen in einer Vielfalt an Kultur, biegt schon mein Guide Petra mit ihrem Radl um die Ecke. Geführt durch das ganze Areal erklärt mir Petra, dass das Dorf 1968 von Alfred Schmeller, Feri Zotter und Eduard Sauerzopf gegründet wurde. Mittlerweile sind sie im Besitz von acht Häusern. Die alle in den Sommermonaten ausgebucht sind, da laufend verschiedene Kurse stattfinden. 14 Zimmer mit gesamt 28 Betten stehen den als Gästen als Unterkunft zu Verfügung.

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Liebevoll bleiben auch bereits verstorbene Künstler, die im Künstlerdorf Abstand zum Rest der Welt gefunden haben, in Erinnerung. Jedes Zimmer ist nach einem anderen kreativen Kopf benannt. Besonders freuts mich, als ich zufällig das Walter Pichler Zimmer finde.

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Voll beeindruckend ist die Druckwerkstatt. Man glaubt man ist in einem Museum, doch falsch gedacht…

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….hier enstehen in Tag- und Nachtarbeit die besten Projekte.

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Einblicke bekomm ich noch in die Dorfgalerie, den drei strohgedeckte Bauernhäusern, den ältesten Kino des Burgenlandes und in den Kreuzstadl.

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Bei dem vielen Kursen entschließe ich mich spontan dafür, dass ich im Sommer wieder komme. Ich freu mich schon auf die Aktionsmalerei….aber dazu mehr Ende des Sommers.

www.neumarkt-raab.at

Süße Verführung zum Schluss

Aloisia`s Mehlspeiskuchl & Kaffeestubn

Eine burgenländische Hochzeit ohne selbstgemachte „Kekserl“ oder „Krapferl“ – ist KA Hochzeit! Dieses Credo verfolt schon seit vielen Jahren die Hochzeitsbäckerin (…sie backt auch vieles andere) Aloisia. Ihre Konditorei ist eine echte Institution für Mehlspeisen.

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Mit viel Liebe und meiner Meinung  auch noch extrem viel Geduld, stellt Aloisia mit ihrem Team in Handarbeit diese süßen Verführungen her.

Doch zum Abschluss des Tages gibt’s auch noch was pikantes bei Aloisia. Grammelpogatscherl….

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und weils gar so gut pfeffrig sind braucht man da sicher keinen Kaffee dazu…! Eh klar, was bekommt man im Südburgenland? Den Uhudler…dieser urtypische Wein ähnelt einem hellen Rotwein oder dem Rosé. Im Geschmack erkennt man die leichte, für mich angenehme Säure, die an Ribiseln (Johannisbeeren) erinnern.

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Also eines ist klar, nicht nur die süßen Mäuler werden hier fündig. Prost, Mahlzeit.

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http://www.aloisia.at
 

Mehr Südburgenland hier: Südburgenland Part 2

A(al)les Aus?

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Aal räuchern bei Fischer-Familie Varga in Gols

Ein nicht einheimischer Fisch, der bei vielen Familien nicht nur am 24.12. als Leckerbissen nicht fehlen darf

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Na BLUB! Klitschig und leblos liegen die Aale zum Räuchern bereit, als ich bei Familie Varga ankomme. Für das Räuchern ist der Senior des Hauses nach wie vor „der richtige Mann“ dafür. „Der Ofen hat schon die richtige Temperatur“ erklärt mir Emmerich Varga, sen.! Die schon toten Aale haben die letzten 2 Tage in einer Salzlake verbracht. Nach diesem salzigen Bad nehmen die beiden Vargas die Aale aus der „Wanne“ und  stecken den Fischen gekonnt die Hacken in den Kopf.

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Ich bin erstaunt, dass die Seebewohner so gar nicht nach See riechen. Das liegt wohl an der Lake, in der sie zuletzt waren. Der Opa, so wird er von der Familie genannt, zeigt mir, wie die Fische richtig aufgehängt werden müssen. Sie dürfen einander nicht berühren, ansonsten kleben sie später zusammen und außerdem kommt der Rauch nicht überall hin.

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Die Fische hängen in nur kurzer Zeit alle zum Räuchern bereit. Doch bevor sie in den Ofen kommen, prüft der Senior lieber nochmal alles nach. Es wird noch umgehängt. Die „dicken“ müssen nach hinten und die „dünnen“ nach vorne. „Sonst werden die größeren nicht gar und die kleinen würden verbrennen“, weist mich Emmerich Junior darauf hin.

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Auf geht´s in den Ofen

Grundsätzlich muss man wissen das jeder Ofen anders ist , der eine wird schneller warm oder zieht noch irgendwo Luft oder oder oder….Der Ofen der Familie Varga ist ganz neu und erst seit einem Jahr im Betrieb. Er hat ein großes Fassungsvermögen und daher wird in der Regel nur alle 14 Tage geräuchert. Und schon geht es los…Die Temperatur passt und liegt beim Einschieben der Tiere zwischen 90-110°C. Nach 20 Minuten wird wieder kontrolliert. Die Bauchlapppen sind gespreizt und der Garvorgang ist somit beendet. Jetzt gehts ans Räuchern…es darf kein Feuer mehr sein. Eine weitere Schicht Holz und Späne werden nachgelegt und dicker quellender Rauch entsteht. Der Ofen hat nun eine deutlich geringere Hitze von 60-75°C.

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Senior Varga lässt während des Räucherns den Ofen nicht aus den Augen. Unter ständiger Beobachtung wird ab und zu Holz oder Späne nachgelegt. Nach zirka 2 Stunden ist die Räucherei beendet und die Fische kommen aus dem Ofen. Heiß und goldfarben zieht Herr Varga die Aale heraus. Der Duft der Fische ist einzigartig. Auch wenn ich noch nie Aal probiert habe, kommt mir der Geruch vertraut vor. Es erinnert mich an geselchtes Fleisch.

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Das Fett der Aale tropft nach unten und sie bleiben zum Auskühlen noch ein bisschen hängen. Nachdem die Außentemperatur bei nahezu 0 Grad liegt, ist dies auch schnell geschehen.

Die Tiere werden wieder von den Haken befreit und kommen zurück zum „Rasten“ in eine Box.

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Emmerich Junior geht mit mir in Richtung Küche des Fischrestaurants und sagt: „Na kosten müssen wir das jetzt schon, was wir da geräuchert haben“! „Na bumm“ denk ich mir, hoffentlich schmeckt mir das auch….Seine Frau Silvia hat den Fisch bereits für uns hergerichtet. Kleine Stückchen Aal auf Butterbrot…Skeptisch aber neugierig probiere ich UND es SCHMECKT fantastisch. Wie banal und gut doch das ist. „Einfach Sensationell“ lobe ich unser Werk.

 

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Bissal was historisches….blub blub….

Bei der Verkostung erzählt mir dann Emmerich Varga, jun. so einiges über den Aal, den See uvm. Der Mann hat ein Wissen zum Thema Fisch, einfach beneidenswert.

Der Aal ist im Neusiederler See nicht heimisch. Er wurde Ende der 50-er Jahre im Neusiedler See ausgesetzt und findet bis dato gefallen in unserer Region. Grundsätzlich laicht er  in der Sargassosee im Atlantik und gehört zu den wandernden Fischarten. Da sich die Aale bei uns nicht vermehren musste er immer wieder als Glasaal, so heißt der Jungaal, ausgesetzt werden.

Dass der Aal zu uns gekommen ist basiert auf einer wissenschaftlichen Empfehlung. Man konzentrierte sich fast ausschließlich auf diese Fischart und in den Spitzenjahren wurden jährlich bis zu 100 Tonnen aus dem See gezogen. Abgenommen hat das Ganze dann  in den 90ern. Heute werden um die 8 Tonnen abgefischt. 1992 verlangte das Nationalparkgesetz, das Management im Bereich des Nationalparks nach den IUCN-Kriterien auszurichten.( die Erhaltung der autochthonen Fauna und Flora sowie die Vermeidung einer Bewirtschaftung mit fremden Arten). Der Aal ist ein sogenannter Räuber und ernährt sich vom Laich einheimischer Fische. Da sich der Aal im See nicht fortpflanzt, sinken die Aalbestände kontinuierlich. Gerade jetzt, wo der Export am chinesischen Markt immens hoch ist, schwindet diese Delikatesse aus dem Seewinkel. Wirklich schade, denn die Feinschmecker werden sicher nicht auf diesen Genuss verzichten und er wird wohl in Zukunft von anderen Märkten zugekauft werden müssen.

http://www.varga.co.at/

 

Mehr Aale: Aal räuchern